Normales Leitungswasser enthält Mineralien und Salze. Bleiben diese nach dem Trocknen auf der Scheibe zurück, können Flecken oder Schlieren entstehen. Bei Reinwasser werden diese Bestandteile vorher nahezu vollständig entfernt.
Wie aus Leitungswasser Reinwasser wird
Bei der Umkehrosmose wird Wasser durch ein mehrstufiges Filtersystem geleitet. Kalk, Salze und weitere gelöste Stoffe werden herausgefiltert. Das so aufbereitete Wasser kann Schmutz aufnehmen, ohne beim Trocknen die typischen mineralischen Rückstände zu hinterlassen.
Reinigung mit Bürste und Teleskopstange
Das Reinwasser wird über eine geeignete Bürste auf die Glasfläche gebracht. Verschmutzungen werden mechanisch gelöst und anschließend gründlich abgespült. Mit Teleskopstangen erreichen wir viele Glasdächer, Fassaden und höher gelegene Fenster sicher vom Boden aus. Dadurch sind Leiter oder Gerüst je nach Objekt oft nicht erforderlich.
Warum nicht nachgewischt werden muss
Da die rückstandsbildenden Mineralien fehlen, darf das Glas an der Luft trocknen. Richtig angewendet entsteht ein klares Ergebnis ohne Abziehen und Nachwischen. Voraussetzung ist, dass Rahmen, Kanten und stark verschmutzte Bereiche fachgerecht in den Ablauf einbezogen werden.
Wann Reinwasser besonders sinnvoll ist
Die Methode eignet sich besonders für größere Außenflächen, Glasdächer, Wintergärten und schwer erreichbare Fenster. Nicht jedes Objekt und jede Verschmutzung verlangt jedoch dieselbe Technik. Deshalb wählen wir das Verfahren passend zu Material, Zustand und Erreichbarkeit – klassische Handarbeit und Reinwassertechnik ergänzen sich.
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